Ehrgeiz, Motivation & Teamgeist, aber der Erfolg blieb aus!
„Ehrgeiz, Motivation & Teamgeist, aber der Erfolg blieb aus!“
Angetreten mit zwei Fahrzeugen, ‚Ralf‘ #491 mit der Stammbesetzung Wiesner/Schäfer/Ricca und das Schwesterauto ‚Julka‘ #492 mit dem aus der TC-America bekannten Kanadischen Permit-Fahrer Shelby Mills und den vielversprechend schnellen Piloten Jeff Ricca (US) & Fabian Tillman (D).
Zunächst hat ein Teil des Teams bereits vor dem Rennen alles gegeben, um überhaupt an den Start gehen zu können! Nach dem Testtag in Mendig eine Woche vor NLS 7 hat ein kapitaler Motorschaden an der #491 alle Kapazitäten gefordert, die Menschen aufbringen können. Nachdem alle Komponenten endlich eingetroffen sind, wurde zwei Tage und fast zwei Nächte geschraubt. Letztendlich haben wir das Auto pünktlich zum Freitagstraining an den Start gebracht und die Fahrer konnten noch finale Optimierungen am Setup vornehmen.
Samstag, 01.08.2026:
Qualifying zum Lauf 7 der Nürburgring Langstrecken Serie:
Mit einer Zeit von 9:31.570 sicherte Richard Schäfer (D) den 4ten Startplatz. Direkt dahinter reihte sich das Schwesterauto ‚Julka‘ #492 mit einer Zeit von 9:34.849 die von Fabian Tillmann (D) gefahren wurde. Soweit waren wir recht zufrieden, bis das Pech uns erneut heimsuchte.
Lauf 7 der Nürburgring Langstrecken Serie:
Für die #491 hieß es Start aus der Boxengasse! Ein Ladeluftschlauch musste erneuert werden, was bis zur roten Boxenampel nicht fertig gestellt werden konnte.
Für die #492 lief alles nach Plan, der Start verlief ohne Zwischenfälle und das Fahrzeug wurde von Startfahrer Shelby Mills (CA) zwischenzeitlich auf Platz 3 bewegt.
Die Pechsträhne bei unserer traditionell sehr erfolgreichen Speerspitze #491 riss immer noch nicht ab! Zum Start aus der Boxengassen kam nun auch noch ein kapitaler Ausfall eines Bremskreises bedingt durch einen durchgeschliffenen Bremsschlauch hinzu. Das Auto konnte im Streckenabschnitt ‚Hohe Acht‘ von Richard Schäfer durch viel Routine und Mut abgefangen werden und danach aus einer Kraft die Fahrt an die Box antreten.
Die Crew wartete schon und begann sofort damit, den Fehler zu lokalisieren. Ein vom linken-hinteren Rad durchgeschliffener Bremsschlauch hat zum (fast) Ausfall geführt.
Nach der Reparatur waren alle Chancen auf eine Podiumsplatzierung weg. Es ging nun nur noch ums ankommen. Doch die Odyssee sollte noch nicht zu Ende sein. Es kamen zu guter Letzt auch noch Elektronikprobleme im Bereich des Lithium-Akkus hinzu.
Nichtsdestotrotz haben wir das Rennen mit der #491 auf Platz 6 und mit der #492 mit Permit-Fahrer Shelby Mills (CA) auf Platz 4!
Ein respektables Ergebnis was den Spirit unserer Fahrer und des gesamten Teams zeigt: „Wenn du aufgeben willst, denk daran, warum du angefangen hast!“
Fotos:
Sandro Feiler (@sandros_fotomanufaktur)
Andreas Hamann (@andy.hamann.motorsport.media)








