Renn­be­richt NLS 6 „1. ADAC Eifel Tro­phy“

Von ins­ge­samt neun gestar­te­ten Teil­neh­mern nur vier Fahr­zeu­ge im Ziel

NLS6 2026 Rennbericht
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Nach der zwei­mo­na­ti­gen Motor­sport­pau­se der Nür­­bur­g­ring-Lan­g­s­tre­­cken-Meis­­ter­­schaft kehrt Mer­tens Motor­sport zum sechs­ten Lauf zurück und besticht mit einer viel­fäl­ti­gen Fah­rer­be­set­zung: neben unse­ren Sai­son­fah­rern Ralf Wies­ner, Richard Schä­fer und Jeff Ric­ca grif­fen die­ses Mal zusätz­lich der bis­her in der RCN sehr erfolg­rei­che und bekann­te Niklas Wal­ter und unser lang­jäh­ri­ges „Ass im Ärmel“ sowie Stamm­fah­rer der Sai­son 2023 Chris­ti­an Dan­nes­ber­ger ins Lenk­rad.

Mit den Fah­rer­be­set­zun­gen „Ralf“ #491 (Ralf Wies­ner, Jeff Ric­ca) sowie „Jul­ka“ #492 (Richard Schä­fer, Chris­ti­an Dan­nes­ber­ger und Niklas Wal­ter) stell­te das Renn­team aus Mül­len­bach an die­sem Renn­wo­chen­en­de eine star­ke Fah­rer­kon­stel­la­ti­on und erhoff­te sich nach einer mäßig erfolg­rei­chen ers­ten Sai­son­hälf­te ein Renn­wo­chen­en­de ohne grö­ße­re Schä­den und min­des­tens eine Podi­ums­plat­zie­rung.

Frei­tags­trai­ning

Das Frei­tags­trai­ning bestrit­ten alle fünf Fah­rer auf unse­rer #491 „Ralf“. Um bei die­sen extre­men Luft- und Asphalt­tem­pe­ra­tu­ren kom­pe­ti­ti­ve Run­den­zei­ten in den glü­hen­den Asphalt zu bren­nen und dabei das Risi­ko eines Rei­fen­scha­dens oder tech­ni­schen Aus­falls so gering wie mög­lich zu hal­ten, wur­de der Frei­tag vor allem für eine Anpas­sung des bestehen­den Fahr­zeug­set­ups und des Rei­fen­luft­drucks genutzt.

Qua­li­fy­ing: star­ken vier­ten & sechs­ten Platz

Am Mor­gen des Renn­ta­ges galt es zunächst, sich im Qua­li­fy­ing in der stark umkämpf­ten Klas­se VT2-FWD+AWD für das anste­hen­de 4h-Ren­­nen mög­lichst schnell weit vor­ne zu posi­tio­nie­ren. Von ins­ge­samt neun Fahr­zeu­gen und einem Abstand auf den drit­ten Platz von gera­de ein­mal 0,67 Sekun­den konn­te Jeff Ric­ca mit einer 9:38.111 Minu­ten die #491 „Ralf“ auf einen star­ken vier­ten Platz stel­len. Niklas Wal­ter erfuhr auf der #492 „Jul­ka“ einen soli­den sechs­ten Platz mit einer Run­den­zeit von 9:59.524 Minu­ten.

In der Pau­se zwi­schen Qua­li­fy­ing und Start­auf­stel­lung bekam es das Team um Team­chef Dani­el Mer­tens mit einem defek­ten Stoß­dämp­fer zu tun: in der aller­letz­ten Sekun­de gelang der Ein­bau und ein Nach­star­ten aus der Boxen­gas­se wur­de durch Team­ar­beit und vol­lem Ein­satz der Mecha­ni­ker somit erfolg­reich ver­mie­den.

Das Ren­nen: Best­zei­ten im Ren­nen

Bei hoch­som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren star­te­te die Start­grup­pe 3 in den sechs­ten Lauf der Nür­­bur­g­ring-Lan­g­s­tre­­cken-Serie. Die Start­fah­rer Ralf Wies­ner und Richard Schä­fer pilo­tier­ten die Hyun­dais sicher im Par­al­lel­flug durch das Klas­se­ment und setz­ten gleich­zei­tig die Best­zei­ten bei­der Fahr­zeu­ge im Ren­nen (#491: 10:10.087 Minu­ten und #492:  9:49.974 Minu­ten).

#492 „Jul­ka“ mit Tur­­bo­la­­der-Scha­­den aus­ge­schie­den

In der 12. Renn­run­de soll­te sich der Kurs auf das Podi­um der #492 „Jul­ka“ schlag­ar­tig ändern. Mit einem nach RCN 5 erneu­ten Scha­den des Tur­bo­la­ders ver­ab­schie­de­te sich unser Fah­rer Chris­ti­an Dan­nes­ber­ger unfrei­wil­lig aus dem span­nen­den Klas­sen­kampf. Er muss­te das Fahr­zeug nach dem Stre­cken­ab­schnitt „Carac­cio­la Karus­sell“ bren­nend abstel­len und erlitt dabei eine leich­te Rauch­gas­ver­gif­tung. Gera­de für den ambi­tio­nier­ten Sai­son­fah­rer Richard Schä­fer ein wei­te­rer Rück­schlag, da er die­se Sai­son sein Talent noch nicht in ein Top-Erge­b­­nis ummün­zen konn­te.

Ein Zwei­kampf der #480 (Audi S3, Dupré/​​ Nett/​​ Nett) und der #495 (VW Golf 8 GTI Club­sport, Fritzsche/​​ Boh­rer) sorg­te eben­falls für ein beid­sei­ti­ges Aus­schei­den genann­ter Teil­neh­mer im letz­ten Drit­tel des Ren­nens. Im letz­ten Stint konn­te somit Jeff Ric­ca, Fah­rer in der TC Ame­ri­ca und Team­chef von Ric­ca Auto­sport, auf den drit­ten Platz vor­fah­ren. Von ins­ge­samt neun gestar­te­ten Teil­neh­mern sind ledig­lich vier Fahr­zeu­ge im Ziel ange­kom­men: die­se Bilanz zeigt erneut sehr deut­lich auf, dass es sich bei den Pro­duk­ti­ons­wa­gen mit Front- und All­rad­an­trieb um eine der anspruchs­volls­ten Klas­sen der NLS han­delt.

Fazit

Am Ende steht ein ver­dien­ter und hart erkämpf­ter drit­ter Platz für die #491 mit den Fah­rern Ralf Wies­ner und Jeff Ric­ca in den Büchern. Im Hin­blick auf das Gesamt­ergeb­nis war aber auch die­ses Mal das Renn­glück nicht kom­plett auf der Sei­te von Mer­tens Motor­sport. Auf­ge­ben ist kei­ne Opti­on; der Kampf um Plat­zie­run­gen mit Cup­ra, VW und Audi bleibt span­nend und geht in die alles ent­schei­den­de zwei­te Sai­son­hälf­te. Wei­ter geht es am 1. August mit NLS 7 „KW 6h ADAC Ruhr-Pokal-Ren­­nen“.

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