NLS 2 – 58. ADAC Bar­ba­ros­sa­preis

Star­ker Auf­tritt mit vor­zei­ti­gem Ende

NLS2 2026 Rennbericht
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Hyun­dai i30 N Ralf #491

Fah­rer: Ralf Wies­ner · Richard Schä­fer

Frei­tag, 20. März 2026

Nach dem im Schnee ver­sun­ke­nen ers­ten Lauf der Sai­son 2026 vor einer Woche, kehrt das Team STEN­LE Mar­ke­ting by Mer­tens Motor­sport zurück zum Nür­burg­ring.

Anfangs ein guter Start – NLS 2 Rück­blick

Am Frei­tag, den 20.03.2026, star­te­te NLS 2. Mit neu­er Kraft und viel Opti­mis­mus gin­gen wir ins Freie Trai­ning. Ralf Wies­ner und Richard Schä­fer konn­ten die drei Stun­den voll aus­kos­ten und sich noch­mals inten­siv mit dem aber­mals wei­ter­ent­wi­ckel­ten Set­up befas­sen.

Außer­dem haben bei­de Fah­rer ihren Fahr­stil in Zusam­men­ar­beit mit unse­rem Renn­da­ten­in­ge­nieur Leon Hopf per Onboard-Video­a­na­­ly­­se opti­miert.

Team­chef Dany Mer­tens: „Wir haben eini­ge ent­schei­den­de Kern­ein­stel­lun­gen an der Dif­fe­ren­zi­al­sper­re und der Achs­ein­stel­lung vor­ge­nom­men, um die Fahr­bar­keit im Grenz­be­reich wei­ter zu ver­bes­sern.“

Das Feed­back der Fah­rer war ein­deu­tig: Das Auto lag ruhig und per­form­te wie sel­ten zuvor. Wir ver­lie­ßen die Stre­cke am Frei­tag­abend mit dem siche­ren Gefühl, für den Renn­tag bes­tens gewapp­net zu sein.

Sams­tag, 21. März 2026

Sams­tag: Vom Kampf­geist bis zum jähen Ende

Der dar­auf­fol­gen­de Sams­tag star­te­te viel­ver­spre­chend. Das Qua­li­fy­ing ver­lief rei­bungs­los, und Richard Schä­fer fuhr mit einer 9:18,335 die bis­her schnells­te Team­in­ter­ne Run­de!

Damit sicher­te er uns eine soli­de Aus­gangs­po­si­ti­on mit P2 in der Klas­se der Front- & All­rad­ge­trie­be­nen Pro­duk­ti­ons­wa­gen. Wir gin­gen somit mit einer kla­ren Marsch­rou­te ins Ren­nen: Ein sau­be­rer Start und das kon­stan­te Umset­zen der Trai­ning­space.

Doch der Motor­sport auf der Nord­schlei­fe schreibt oft sei­ne eige­nen, har­ten Geschich­ten. In der zwei­ten Renn­run­de pas­sier­te das Unvor­her­seh­ba­re. Im Bereich des schnel­len Stre­cken­ab­schnitts ‚Mut­kur­ve‘ kam es zu einem inten­si­ven Zwei­kampf um Posi­tio­nen drei inner­halb der Klas­se. Richard lie­fer­te sich ein enges Duell mit der Start­num­mer #480 von Dupré (Audi S3). In der Hit­ze des Gefechts kam es zur fol­gen­schwe­ren Kol­li­si­on.

Das Urteil und der Blick nach vorn

Obwohl bei­de Fahr­zeu­ge schwer getrof­fen wur­den, ist die wich­tigs­te Nach­richt des Tages: Bei­de Fah­rer blie­ben bis auf eine Bles­sur am Fuß von Richard Schä­fer unver­letzt. Die Sicher­heits­sys­te­me haben ihren Dienst getan. Für unser Ren­nen bedeu­te­te die­ser Vor­fall jedoch das vor­zei­ti­ge Aus.

Nach einer detail­lier­ten Unter­su­chung der Onboard-Auf­­­nah­­men und Zeu­gen­aus­sa­gen fäll­te die Renn­lei­tung ein kla­res Urteil: Richard Schä­fer wur­de die Haupt­schuld an der Kol­li­si­on zuge­spro­chen. Die Kon­se­quenz ist hart: Wir wer­den in der Start­auf­stel­lung beim nächs­ten Ren­nen aller teil­neh­men­den Klas­sen um ins­ge­samt 10 Plät­ze nach hin­ten ver­setzt.

Fazit

Auch wenn das Ergeb­nis auf dem Papier schmerzt, las­sen wir uns nicht ent­mu­ti­gen. Die Schä­den an „Ralf“ (#491) sind glück­li­cher­wei­se repa­ra­bel und hal­ten sich im Rah­men. Unser Mecha­­ni­ker-Team ist bereits dabei, das Fahr­zeug zu zer­le­gen und für den nächs­ten Ein­satz vor­zu­be­rei­ten.

Wir neh­men den Speed vom Frei­tag mit und das Lear­ning vom Sams­tag. Jetzt heißt es: Wun­den lecken, Schrau­ben dre­hen und beim nächs­ten Lauf mit der­sel­ben Ent­schlos­sen­heit zurück­keh­ren. Der Fuß bleibt auf dem Gas!

Fotos:
San­dro Fei­ler (@sandros_fotomanufaktur)
Andre­as Hamann (@andi.hamann.motorsport.media)

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