Dop­pel-Pole und Renn­ab­bruch wegen Stark­re­gen – NLS4 – ein Kampf der Gefüh­le

Mark Twa­in sag­te einst: „Gib jedem Tag die Chan­ce, der schöns­te Dei­nes Lebens zu wer­den.“

Die­ses Zitat passt in vie­ler­lei Hin­sicht zum ver­gan­ge­nen Wochen­en­de, wel­ches ein wei­te­res Sai­son­high­light wer­den soll­te. Unser i30N Jul­ka mit der #492, konn­te pünkt­lich zum Renn­start fer­tig­ge­stellt wer­den. Gemein­sam mit Fast­back „Michel“ #491 wur­de für den ein oder ande­ren Taxi­gast ein gro­ßer Traum wahr, denn bei­de Renn­au­tos stan­den für unse­re Gäs­te zur Ver­fü­gung.

Kurz nach 18 Uhr jedoch ende­te die unbe­schwer­te Zeit in der Boxen­gas­se mit einem mas­si­ven Knall.

Mertens Motorsport NLS4 2024 Teamfoto Siegerehrung
NLS4 2024 "Julka" räubert die Kurve
Mertens Motorsport NLS4 2024 gute Stimmung im Team
Mertens Motorsport NLS4 2024 Simon vor Porsche

Von einem auf den ande­ren Moment, war nichts mehr, wie es war.

Eine star­ke Explo­si­on lös­te eine mas­si­ve Kata­stro­phe aus, die mit Wor­ten nicht zu beschrei­ben ist. Der Bereich um Box 27 glich einem Feld vol­ler Zer­stö­rung und schwer- sowie schwerst­ver­letz­ten Men­schen, die drin­gend Hil­fe benö­tig­ten. Ein Moment, den wir nie wie­der ver­ges­sen wer­den. Bil­der, die uns den Rest unse­res Lebens beglei­ten wer­den. An die­sem Tag hat nicht nur ein Schutz­en­gel über uns gewacht, son­dern die aller 32 Mer­tens Motor­sport Mit­glie­der. Bis auf einen Schock bei Ver­ein­zel­ten sind wir kör­per­lich unver­sehrt geblie­ben.

Die­ses Glück fehl­te ein­zel­nen Motor­sport Freun­den und wir sind bestürzt über die Trag­wei­te der Ver­let­zun­gen und hof­fen, dass die Unfall­op­fer die­sen Kampf gewin­nen. Unse­re auf­rich­ti­ge Anteil­nah­me und die bes­ten Gene­sungs­wün­sche rich­ten wir an alle Ange­hö­ri­gen und Ver­letz­ten.

Nach einer mehr­stün­di­gen Unter­bre­chung gab es sei­tens der Ver­an­stal­tung die Mög­lich­keit frei zu ent­schei­den, ob man am Ren­nen teil­neh­men möch­te oder die Nen­nung zurück­zieht.

Dop­­pel-Pole und Renn­ab­bruch

Wir waren hin und her­ge­ris­sen, beschlos­sen dann jedoch das 6 Stun­den Ren­nen zu bestrei­ten. Auf­grund der lan­gen Unter­bre­chung konn­ten die Fahr­zeu­ge natür­lich nicht ordent­lich vor­be­rei­tet wer­den, was eine Nacht­schicht für die Mecha­ni­ker zur Fol­ge hat­te. Sie haben alles gege­ben und bis in die Mor­gen­stun­den an den Autos gear­bei­tet.

Das Qua­li­fy­ing ent­schie­den in der VT2-FWD die bei­den Hyun­dais unse­res Teams.

Die Fah­rer­be­set­zung
491 i30N Fast­back: Dany Mertens/​​ Josh Hishl­op / Jeff Ric­ca
492 i30N Hatch­back: Alex Schneider/​​ Aks­hay Gupta

Mer­tens über­nahm in der Klas­se die Pole mit einer Zeit von 09:26.334. Das Schwes­ter­au­to, pilo­tiert von Schnei­der, folg­te auf Platz 2.

Das Ren­nen star­te­te gut, Mer­tens ver­tei­dig­te sei­ne Posi­ti­on, bis ein star­ker Regen­guss meh­re­re Fahr­zeu­ge von der Stre­cke kata­pul­tier­te und ein Abbruch die Fol­ge war.

14 Uhr ging Mer­tens ein zwei­tes Mal an den Start. Fast durch­weg hiel­ten alle Pilo­ten der 491 die Klas­sen­füh­rung auf­recht. Hishl­op fuhr eine Klas­sen­best­zeit von 09:31.215. Mit die­sem Erfolg ist der Klas­sen­meis­ter­ti­tel so gut wie ver­tei­digt. In der Gesamt­wer­tung lie­gen Mer­tens und Hishl­op auf Platz 2.

Die 492 mit Schnei­der und Gupta am Lenk­rad zeig­te sich in die­sem Ren­nen eben­falls durch­weg stark. Das lang ersehn­te Podi­um wur­de durch eine fabel­haf­te Per­for­mance bei­der Renn­pi­lo­ten nun end­lich mit einem ver­dien­ten Platz 2 nach Hau­se gefah­ren. Die Freu­de über die­sen Dop­pel­er­folg ist natür­lich groß. Die Dop­pel Pole ist einer der erfolg­reichs­ten Momen­te in der Mer­tens Motor­sport Geschich­te.
Die 496 mit Ralf Wies­ner und Cars­ten Erpen­bach konn­te lei­der nicht die Ziel­li­nie über­que­ren und fiel in der letz­ten Run­de wegen eines tech­ni­schen Defek­tes aus.

Wir dan­ken allen, die uns die Dau­men gedrückt haben, sowie allen Unter­stüt­zern und Spon­so­ren für ihr Ver­trau­en.

Wir sehen uns im Okto­ber

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