Ein soli­der P5, ein Rip­pen­bruch sowie der vier­te Klas­sen­sieg

Trotz tech­ni­scher Pro­ble­me und einem Rip­pen­bruch bei Aks­hay Gupta setz­te sich unser Team durch. Ein abge­ris­se­ner Schlauch ver­ur­sach­te Leis­tungs­ver­lust, konn­te aber beho­ben wer­den. Dani­el Mer­tens und Josh Hishl­op führ­ten das Fahr­zeug auf die Stre­cke, trotz vie­ler Unfäl­le und Code 60 Pha­sen. Chris­ti­an Dan­nes­ber­ger brach­te den Wagen auf Platz 1 ins Ziel, trotz erneu­tem Leis­tungs­ver­lust.

Am Frei­tag ver­lief das Nach­mit­tags­trai­ning zunächst gut. Alle drei Fahr­zeu­ge stan­den fahr­be­reit in der Box und die Taxi­gäs­te war­te­ten gespannt auf ihre Run­de im oran­ge­nen i30N mit der Num­mer 491.

Die Fah­rer nutz­ten den Nach­mit­tag und trai­nier­ten für den kom­men­den NLS Lauf – teil­wei­se mit Gäs­ten die sich sehr gefreut haben ein­mal live dabei sein zu kön­nen.

Unser “Michel” zeig­te jedoch einen Leis­tungs­ver­lust auf, der zunächst ein gro­ßes Rät­sel blieb. Die Mecha­ni­ker sowie Dany Mer­tens ver­brach­ten also wie­der ein­mal eine kom­plet­te Nacht in der Box 27, um das Pro­blem zu behe­ben. Auf Ver­dacht wur­de der Tur­bo getauscht, da elek­tro­ni­sche Ursa­chen aus­ge­schlos­sen wer­den konn­ten.

Ob wir über­haupt star­ten dür­fen?

Die Eifel zeig­te sich wet­ter­tech­nisch gewohnt wech­sel­haft.

Sams­tag 7:00 Uhr an der Box 37.

Es war nebe­lig und unge­müt­lich, die ers­ten Zwei­fel mach­ten sich breit ob wir pünkt­lich an den Start gehen kön­nen.

Schnell war klar, alles wird sich mas­siv ver­schie­ben. So nutz­te das Team die Zeit um noch­mal die Fahr­zeu­ge gründ­lich zu über­prü­fen. Mit ordent­lich Ver­zug und ein­set­zen­dem Regen ging es end­lich ins Qua­li­fy­ing. Dany fuhr mit der Num­mer 491 auf die GP Stre­cke um zu prü­fen, ob das Fahr­zeug sei­ne Leis­tung wie­der abru­fen kann.

Nega­tiv, zurück zur Box.

Es wur­de bera­ten, die Zeit dräng­te und Mer­tens fuhr wie­der raus um eine Zeit zu set­zen. Nach einer Run­de ging Josh ins Auto und ver­such­te mit mini­mier­ter Leis­tung sein Mög­lichs­tes, aber auch er kam direkt zurück und berich­te­te, dass es eher noch schlech­ter wür­de.

Für “Michel” ging es zurück in die Box, wo die Mecha­ni­ker unter Hoch­druck die Ursa­che such­ten. Nils ent­deck­te die Ursa­che, ein abge­ris­se­ner Schlauch.

Dann ging alles ganz schnell und Josh schoss auf die Stre­cke. Mit einer Zeit von 10:10 Minu­ten und teil­wei­se nas­ser Stre­cke posi­tio­nier­te er das Auto auf Start­po­si­ti­on 3.

Par­al­lel kämpf­ten die Fah­rer Alex Schnei­derNiklas Wal­ter und Aks­hay Gupta im i30N mit der Num­mer 492 eben­falls um eine gute Posi­tio­nie­rung. Auf­grund des wech­sel­haf­ten Wet­ters war es nicht ganz leicht die rich­ti­ge Rei­fen­wahl zu tref­fen. Das Trio fuhr auf Regen­rei­fen, was sie auf­grund teil­wei­se abge­trock­ne­ter Stre­cke eini­ges an Zeit kos­te­te.

Schnei­der brach­te den Hyun­dai mit einer Zeit von 10:55 Minu­ten auf P5Wal­ter und Gupta ver­tei­dig­ten die Posi­ti­on.

Niklas fuhr mit einer 10:49:699 knapp vor Gupta (10:49:700) die schnells­te Run­den­zeit im Team “Jul­ka”.

Ralf Wies­ner fuhr im Qua­li­fy­ing kon­stant auf Regen­rei­fen eine Zeit von 12:08 Minu­ten, teil­te sich das Cock­pit mit Dany Mer­tens, der in die­sem Ren­nen zwi­schen der 491 und 496 hin und her wech­sel­te.

Mer­tens mach­te eine Posi­ti­on gut und die 496 been­de­te das Qua­li­fy­ing auf P7 von neun Star­tern.

Das Ren­nen ging los, für die 492 jedoch, war es schnell been­det

Aks­hay Gupta star­te­te in sei­nen Stint und bereits in sei­ner ers­ten Run­de auf der GP Stre­cke, ver­un­fall­te der Renn­fah­rer so mas­siv, dass der Hyun­dai abge­schleppt wer­den und Gupta ins nahe­lie­gen­de Kran­ken­haus zur Unter­su­chung gebracht wer­den muss­te.

Resul­tat: eine schmerz­haf­te, gebro­che­ne Rip­pe.

Wir wün­schen dir von Her­zen gute Bes­se­rung.

Num­mer 491 mit Dani­el Mer­tens als Start­fah­rer kämpf­te sich von P3 auf P2

Ein span­nen­der Kampf zwi­schen Mer­tens und dem füh­ren­den Mit­strei­ter aus der VT2-FWD ver­lang­te alles von ihm und sei­nem Hyun­dai “Michel” ab. In Run­de 2 setz­te sich Mer­tens durch und über­nahm die Füh­rung für 2 Renn­run­den.

Das Geg­ner­au­to ließ nicht locker und setz­te sich in Run­de 4 erneut durch. Dany über­gab dann das Fahr­zeug an Josh Hishl­op und hüpf­te direkt in die Num­mer 496, um Ralf Wies­ner, zu der Zeit auf P7 lie­gend, zu unter­stüt­zen.

Auf­grund eines sehr schnel­len Boxen­stopps ging Josh Hishl­op wie­der in Füh­rung und konn­te die­se in sei­nem gran­dio­sen Dop­pelst­int ver­tei­di­gen.

Unfass­bar vie­le Unfäl­le und Code 60 Pha­sen, hin­der­ten ihn jedoch sei­ne gewohnt schnel­len Run­den­zei­ten auf den Asphalt zu brin­gen.

5 Ren­nen und 4 Klas­sen­sie­ge für das Team „Michel“

Ohne Vor­komm­nis­se brach­te Josh das Auto zur Box und über­gab an Chris­ti­an Dan­nes­ber­ger, der die 491 auf Platz 1 über die Ziel­li­nie brach­te.

Ein wenig Glück war jedoch dabei, denn nach­dem die Geg­ner­fahr­zeu­ge abge­wun­ken waren, kam der Leis­tungs­ver­lust zurück und Chris­ti­an fuhr mit 100 Km/​​h und nur noch 2 wei­te­ren Renn­fahr­zeu­gen um die Nord­schlei­fe.

Die Plat­zie­rung war fix und wir konn­ten auf­at­men, als “Michel” die Ziel­flag­ge erreich­te.
Die 496 been­de­te das Ren­nen mit einem soli­den Platz 5.

Ein gro­ßer Dank geht an das Team für die tol­le Arbeit.

Eben­falls bedan­ken wir uns bei unse­ren Spon­so­ren und Part­nern für die Mühen am Wochen­en­de und die damit ver­bun­de­ne Büh­ne für unser Team.

Wir sehen uns Anfang August.



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